Veranstaltungsarchiv

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Donnerstag, 06. Juni 2013

Inger-Maria Mahlke - Rechung offen

Cover "Rechung offen"

Inger-Maria Mahlke beschreibt in "Rechnung offen" ein Berliner Zerfallsmoment. Präzise beleuchtet sie Einzelschicksale in einem Neuköllner Mietshaus - kurz vor dessen Abbruch. Das Buch ist grausam, trostlos und doch auch warmherzig.

 

Inger-Maria Mahlke hat einen tollen Roman geschrieben und wir freuen uns dass sie bei uns liest!

 

In "Rechnung offen" erzählt sie von den Bewohnern eines Neuköllner Hauses: die alte Frau, die niemanden mehr hat in ihrer Einsamkeit. Die nordafrikanischen Dealer im Erdgeschoss. Der kleine Junge mit seiner depressiven Mutter. Die gestrandete Kifferin, die sich nicht traut ihren Eltern vom abgebrochenen Studium zu erzählen.

Nüchtern, sezierend, aber nie ohne Mitgefühl entwirft Inger-Maria Mahlke ein Panoptikum der (berliner) Gegenwart, beschreibt die Lebensumstände und Brüchigkeiten in einer sich wandelnden Zeit.

 

Beginn 19:30, Eintritt 3-5 Euro


Donnerstag, 16. Mai 2013

Offene Bühne "Crazy Words"

Logo Kleinkunstbühne Crazy Words

Wir haben die offene Bühne "Crazy Words" zu Gast, eine Kleinkunstbühne für Wort, Musik (unplugged), Pantomime, verrückte Kurzgeschichten aus dem Alltag, Aphorismen, Lyrik, Prosa & Einzusortierendes...

Getreu dem diesmaligen Motto Mainelkenrot & Kornblumenblau gibt es eine bunte Mischung von frei erfundenen bis zu ganz realen Texten - von Poesie bis Prosa.

Nach der Pause ist die Bühne offen, davor gibt es Texte von tin scheu, Rolf Gänsrich, Wolfgang Endler &  Überraschungsgästen. Die Musik kommt von Tom Dürner

Wer immer sich beteiligen mag ist herzlich eingeladen zum zuhören und/oder mitmachen. Wir freuen uns auf spannende, witzige und überraschende Momente!

 

http://www.crazy-words.de

 

Beginn 19:30, Eintritt frei


Dienstag, 16. April 2013

Text trifft Ton

Wolfgang Engler und Wolfsmond

Ein höchst produktives Zusammentreffen:

Wolfgang Endlers Texte - seine Märchen, Satiren, bösen Gedichte und Plaudereien aus Kiez und Kneipe - werden zum Schwingen gebracht durch den Musiker und Liedermacher Wolfsmond. Diese und seine eigenen Texte begleitet er mit Gitarre und der Hang (Perkussionsinstrument).

Ein buntes Programm über Hasenschänke & BND-Bauten, freie Neuköllner & nette Nazis und ein kongeniales Zusammentreffen zweier Grenzgänger in Literatur und Musik.

 

Beginn 19:30, Eintritt frei

 

weitere Infos unter www.wolfgang-endler.de und www.wolfsmond.eu

 


Dienstag, 19. März 2013

Anja Röhl - Die Frau meines Vaters

Roman Cover, Nautilus

Kind sein heißt allein sein, schuld sein, essen müssen, schlafen müssen, brav sein müssen. Kind sein heißt, sich nicht wehren zu können.

 

So erlebt Anja Röhl ihre Jugend in den 1950er und 60er Jahren. Im Arbeiterviertel Hamburg-Barmbek herrscht die Dumpfheit der Nachkriegszeit.

Die Mutter, als geschiedene Alleinerziehende geächtet, ist erst spätabends zu Hause; der Vater, übergriffig und manipulierend, aber von der linken Schickeria hofiert, kommt nur unzuverlässig; die Altnazi-Großeltern bieten bei kurzen Besuchen noch die meiste Wärme. Doch als sie fünf Jahre alt ist, stellt ihr ihr Vater, der Konkret-Verleger Klaus Rainer Röhl, seine neue Freundin vor: Ulrike Meinhof. Für das Kind ist sie die einzige Erwachsene, die es wirklich versteht, die für es gegen den Vater Partei ergreift, bei der es keine Angst haben muss vor Strafe und bei der es sich zugehörig fühlt.

Die Dankbarkeit für diese Erfahrung prägt auch die Beziehung zu Ulrike Meinhof nach deren Trennung von Mann und Kindern. Anja Röhl bleibt ihr verbunden, besucht sie im Gefängnis, schreibt ihr Briefe, allen Anfeindungen zum Trotz und obwohl sie Ulrikes politische Positionen nicht teilt. Ein Dokument der Zeit- und Mentalitätsgeschichte der frühen Bundesrepublik, aus der Perspektive eines Mädchens erzählt.

 

Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro


Sonntag, 09. Dezember 2012

Cally Stronk - Willkommen im Zoo

Cover Tier-Rätselbuch

Welches Tier kann seine Farbei verändern? Welches Tier frisst Steine? Welche Tiere können ihre Nase verschließen und warum? Und welches Tier ist bei seiner Geburt gerade mal so groß wie ein Gummibärchen?

In lustigen und lehrreichen Tierrätseln präsentieren die Illustratorin Judith Drews und Autorin Cally Stronk ihre Lieblingstiere. Kinder und Erwachsene lernen so spielerisch die großen und kleinen, heimischen und exotischen Tiere kennen, die es in Zoos zu sehen gibt.

Zum Adventsparcours Neukölln haben wir Cally Stronk eingeladen, die uns ihr Tier-Rätselbuch vorstellt und mitraten lässt. 

Im Anschluss haben wir noch 3 Meter Krickel-Krackel-Rolle, die bemalt werden will.

 

Beginn 14 Uhr, Eintritt frei


Donnerstag, 29. November 2012

Helmut Kuhn - Gehwegschäden

Cover Gehwegschäden

Thomas Frantz ist Schachboxer, Flaneur aus Instinkt, freier Journalist ohne Aufträge. Die Motivation, dem Leben noch eine feste Struktur abzuringen, ist begrenzt. Frantz lässt sich durchs Berliner Großstadtleben treiben, von den Kabbalisten zu schlaflosen Swingern, von der Demo der Prekarianer in die Wettbüros Neuköllns und den alten Westen, der wortwörtlich abkackt. Unbarmherzig kommentiert er, was er sieht: das Heer derer, die sich mit Diplom und Aushilfsjobs direkt in die internationalen Märkte hineinträumen und dabei in Streetart, Esoterik und Pecha-Kucha-Nächten einen Rest von Lebenssinn suchen.

Er recherchiert die Geschichte der ehemaligen SED-Verwaltungszentrale, zuvor Hauptquartier der Hitlerjugend und davor Kaufhaus jüdischer Geschäftsleute, die von Londoner Heuschrecken mit großzügiger Ignoranz gegenüber den Grausamkeiten der Geschichte in einen Society-Club und Wellnesstempel umgebaut wird. Wie Berlin überhaupt zu einem gewaltigen Spielplatz mutiert ist und die auf Gehwegschäden hinweisenden Schilder an jeder Ecke zur Normalität geworden sind: Es wird hier nichts mehr repariert, wir haben uns abgefunden.

 

Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro


Mittwoch, 14. November 2012

Kevin Kuhn - Hikikomori

Buchcover Hikkikomori

Hikikomori: japanisch für "sich einschließen, gesellschaftlicher Rückzug"

 

Till hat alle Freiheiten: er geht auf »die freieste Waldorfschule der Welt«, seine Eltern — ein anthroposophisch motivierter Schönheitschirurg und die Kuratorin eines innovativen SchauRaums — fördern ihn, wo sie nur können. Als er nicht zum Abitur zugelassen wird, ist er plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen und beginnt nachzudenken: Was soll aus mir werden, fragt er sich und beschließt so lange in seinem Zimmer auszuharren, bis er darauf eine Antwort weiß.

Aus dem Zimmer wird ein Kokon, im Rückzug auf sich selbst glaubt er voranzukommen. Schließlich beginnt Till mit der Kreation einer autarken, nach seinen Regeln funktionierenden Separatwelt: Welt 0 — ein Zufluchtsort für alle, denen die reale Welt zu fordernd oder auch zu eingeschränkt ist. Und Till ist ihr Garant, denn er kämpft nicht nur für sich, sondern für eine ganze Generation, die in ihren Zimmern sitzt.

 

Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro


Donnerstag, 08. November 2012

Thomas Meyer - Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

Cover Salis Verlag

Der junge orthodoxe Jude Mordechai Wolkenbruch, kurz Motti, hat ein Problem: Die Frauen, die ihm seine Mame als Heiratskandidatinnen vorsetzt, sehen alle so aus wie sie. Ganz im Gegensatz zu Laura, seiner Adretten Mitstudentin - doch die ist leider eine Schickse. Sie trägt Hosen, hat einen hübschen Tuches, trinkt Gin Tonic und benützt ungehörige Ausdrücke.

Zweifel befallen Motti: Ist sein vorgezeichneter Weg wirklich der richtige für ihn? Sein Gehorsam gegenüber der Mame mit ihren verstörenden Methoden schwindet. Dafür wächst seine Leidenschaft für Laura...


Beginn 19:30, Eintritt 3-5 Euro


Samstag, 03. November 2012

Nacht und Nebel Vorlesenacht

Lesen aktiviert das Gehirn - Schema

Wie immer veranstalten wir zum Festival Nacht und Nebel in Neukölln unsere beliebte Vorlesenacht.

Kommt, schnappt Euch ein Buch, oder bringt eins mit, und lest uns etwas vor! Lesepult, Mikro und Drinks für trockene Kehlen stehen bereit.

Wir freuen uns und stöbern schon eifrig nach Vorlesetexten.

 

Beginn 18 Uhr


Donnerstag, 26. Juli 2012

Neukölln - Die Geschichte eines Berliner Stadtbezirks

Cover Neukölln Vergangenheitsverlag

Vor 100 Jahren wurde aus Rixdorf Neukölln, vor 275 Jahren begann die Migrationsgeschichte Neuköllns mit Ankunft der böhmischen Glaubensflüchtlinge. 2012 gibt es in dem Berliner Bezirk viel zu feiern.

Doch was verbirgt sich in der Tiefe der Geschichte jenseits dieser polarisierenden Wahrnehmungen? Wer weiß heute noch, dass Neukölln seine historischen Wurzeln in der Einwanderung hat? Oder dass Neukölln bis 1912 Rixdorf hieß und unter diesem Namen einen berüchtigten Ruf als Amüsierviertel der Unterschichten weit über seine Grenzen hinaus hatte? Dass das ehemals größte Industriedorf Preußens um 1900 die am schnellsten anwachsende Großstadt Deutschlands war mit allen daraus resultierenden sozialen und kulturellen Problemen?

Bernd Kessinger führt durch die wechselhafte und konfliktreiche Geschichte eines der traditionsreichsten Berliner Arbeiterbezirke, ohne die gängigen Klischees zu bedienen. Die historisch fundierte Darstellung erklärt die Entwicklungslinien und Brüche des Multikosmos Neukölln bis hin zu den Debatten der heutigen Zeit. Er stellt uns sein Buch in der Buchkönigin vor und danach bleibt Zeit zur Diskussion.

 

Buchpräsentation und Diskussion

Beginn 19:30, Eintritt frei


Freitag, 20. Juli 2012

Menschenrechtsbildung - KiezKultur und Kunst

Cover Neukölln Vergangenheitsverlag

 

Unter diesem Motto lädt die Amnesty International Hochschulgruppe der FU zu einem Vortragsabend mit der Politologin Nasrin Bassiri ein. Thema des Vortrags ist "Das Verhältnis von politischem System und Menschenrechten in der Islamischen Republik Iran". Begleitend werden einige Karikaturen des iranischen Exilkünstlers Mana Neyestani zu sehen sein. Danach wird es Raum für Diskussion und Fragen geben.

 

Beginn 19:30 Uhr, Eintritt frei

 


Samstag, 16. Juni 2012

48 Stunden Neukölln

Zum schönen Festival von 48 Stunden in Neukölln stellen wir am Samstag das Lesepult auf und lassen lesen!

16:00 Uhr Frederik Valin

de-de.facebook.com/freval

16:30 Uhr Luise liest Geschichten von Carsten
www.facebook.com/DerWasserfallKriegtErotischeAugen

17:00 Uhr Tania Witte
www.taniawitte.de

17:30 Uhr Anja Kümmel
www.anjakuemmel.com

18:00 Uhr Inger-Maria Mahlke
http://www.aufbau-verlag.de/index.php/autoren/inger-maria-mahlke

19:00 Uhr Thilo Bock
www.thilo-bock.de

19:30 Uhr Astrid Wenke
www.memoiren-verlag.at


Die Vorlesenden werden uns mit kurzen Stücken, Romanauszügen, noch Unveröffentlichtem, Kurzgeschichten, Kuriositäten und weiterem mehr beglücken.

Wir freuen uns auf ein hoffentlich sonniges und gut besuchtes Festival-Wochenende! 


Samstag, 02. Juni 2012

Sebastian Meschenmoser - Herr Eichhorn und der Besuch vom blauen Planeten

Buchcover Nössler

Als der Bär eines schönen Morgens erwacht, sitzt sein seltsames Wesen auf seinem Kopf: Es ist ganz klein, leuchtend blau und folgt dem Bären auf Schritt und Tritt. Herr Eichhorn wiederum erwacht, weil der Bär ihn besucht – und auch das blaue Wesen. Wie konnte ein so kleines Kerlchen einem so gefährlichen Bären folgen, ohne vor Angst zu erzittern? Die beiden Freunde haben nur eine Erklärung: Das seltsame Wesen muss von einem anderen Planeten stammen! Nur auf die Frage, was genau es denn nun in ihrem Wald sucht, finden sie keine eindeutige Antwort. Ob es helfen wird, den Außerirdischen auszutricksen, damit er den Bären nicht auf seinen blauen Planeten entführt?


Endlich ist es da, das neue Buch vom Herrn Eichhorn. Sebastian Meschenmoser stellt es uns vor, zeigt uns die Bilder und erzählt die Geschichte vom rätselhaften Besuch vom blauen Planeten. 

 

Beginn 16:30, Eintritt frei


Mittwoch, 18. April 2012

Regina Nössler - Auf engstem Raum

Buchcover Nössler

Der Schreibwarenladen Wuttke ist klein, eng, altmodisch, vollgestopft bis unter die Decke. Schon als Marie ihren Aushilfsjob beim Ehepaar Wuttke antritt fragt sie sich, wie lange sie es wohl dort aushalten wird. Auf wenigen Quadratmetern sind Verkäuferinnen und Chefs einander ausgeliefert. Die Geschäfte laufen schlechter, dafür wachsen die Konflikte. Immer öfter entladen sich die unterschwelligen Spannungen.

Erzählt aus verschiedenen Perspektiven entwickelt sich der Thriller zu einem dichten Kammerspiel. Zwei Angestellte, die sich hassen, ein Chef der den Niedergang nicht sehen will und eine Kundin, für die das Betreten des Ladens zur täglichen Mutprobe wird. In der Enge des Ladens wird die Stimmung immer bedrohlicher. Ein Toter vor der Ladentür ist da nur der Anfang...

 

 

Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro


Mittwoch, 14. März 2012

Florian Scheibe - Weiße Stunde

Buchcover

Der Sizilienaufenthalt eines deutschen Paares nimmt eine bizarre Wendung, als die Frau bei einem Tagesausflug in einem verlassenen Haus spurlos verschwindet.  

Der Mann reagiert seltsam: Anstatt ihrem Verbleib nachzugehen, fährt er in die gemeinsame Wohnung zurück, hängt seinen Gefühlen und Erinnerungen nach, lauscht den Geräuschen der Stadt und kommt das erste Mal seit Monaten mit der Arbeit an seinem Roman voran.

Seine liebste Arbeitszeit ist die „Weiße Stunde“, wenn alles menschenleer und still in der Mittagshitze liegt. Je länger er jedoch untätig bleibt, ihr Verschwinden aufzuklären, desto mehr verstrickt er sich in ein Geflecht aus Lügen und Selbstbetrug und gerät schließlich unter Mordverdacht.

 

Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro


Mittwoch, 25. Januar 2012

KinderKiezBuch

Buchcover

In den vergangenen Monaten haben Kinder hier aus Neukölln Bücher selbst
gemacht. Sie schrieben Geschichten, zeichneten Illustrationen. Aus den daraus entstandenen Drücken wurden Bücher gemacht. In ihnen erzählen die Kinder von wilden Igeln in der Stadt, vom Dönermeister Mohammed, von Prinzessinnen und Zauberei.

In manchen Geschichten erfahren wir auch etwas über die Geschichte von Neukölln: woher stammt der Name? Woher kommen die Namen der Flussstrassen? Und die Kinder sagen uns ihre Meinung zum Leben in ihrem Kiez: „Ich wünsche mir mehr Schmetterlinge im Viertel!“; „Bitte kein Müll auf die Straße werfen!“...

Koordiniert und begleitet hat die Arbeiten Hartmut Lettow (TORTUGA PRESSE). Das Projekt wird vom Quartiersmanagement Reuterplatz gefördert.

 

Beginn 18.00 Uhr, Eintritt frei


Donnerstag, 08. Dezember 2011

Joanna Bator - Sandberg

Buchcover

Dominika ist eine Außenseiterin. In der Klasse fühlt sie sich zu den Mitschülern hingezogen, die anders sind: zu Dimitri, dem Sohn griechischer Exilanten, und zu Malgosia, ihrer lesbischen Freundin.

Das Leben im »Sandberg«, der heruntergekommenen Plattenbausiedlung am Rande einer westpolnischen Kleinstadt, ödet sie an: der Dreck, der Suff; ihre Mutter, die von einem Schwiegersohn aus Castrop-Rauxel träumt; die von Kirche und Konsumwahn manipulierten Nachbarsfrauen. Was geht sie das an? Wie kommt sie überhaupt hierher? Geliebt fühlt sich Dominika nur von ihren Großmüttern – Halina, die im »Deutschenhaus« in der Altstadt wohnt, und Zofia, die sich 1943 das Leben nehmen wollte.

Eines Tages, als sie bei Zofia im Garten unter dem Walnußbaum sitzt, taucht ein Historiker aus Kalifornien auf, der die Spur eines jüdischen Freundes verfolgt und wie beiläufig ins Gespinst der Lebenslügen hineinsticht, aus dem Dominika sich befreien will.

Joanna Bator ist eine tolle neue polnische Autorin, moderiert wird der Abend von der Übersetzerin des Buches, Esther Kinsky.

 

Beginn 19:30, Eintritt 5 Euro


Sonntag, 04. Dezember 2011

Adventsparcours - Kinderlesung mit Sebastian Meschenmoser

Buchcover

Herr Eichhorn ist dieses Jahr wild entschlossen, nicht einzuschlafen, bevor die erste Schneeflocke vom Himmel gefallen ist. Denn er will unbedingt einmal selbst erleben, wie wunderschön der Winter ist. Aber der Winter lässt sich Zeit …

Das Warten auf etwas, das man nicht kennt, ist jedoch eine recht mühsame Angelegenheit. Was Herr Eichhorn und seine Freunde erleben, bevor sie endlich die erste Schneeflocke gefunden haben, erzählt Sebastian Meschenmoser in unvergleichlicher Weise und zeigt dazu die Original-Zeichungen seines wunderbaren Buches. 

 

Beginn 15 Uhr, Eintritt für Erwachsene 3 - 5 Euro


Donnerstag, 01. Dezember 2011

Buchvorstellung - Die Dynamik des Tötens

Ein neuer Titel in der berühmten "schwarzen Reihe" des Fischer Verlags über die Zeit des Nationalsozialismus.

Vor dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion lebten im ukrainischen Berditschew (Berdychiv), einem legendären Zentrum jüdischen Lebens, rund 25000 Juden. Vier Monate später waren mindestens 18 000 von ihnen tot – erschossen von deutschen SS-Männern und Polizisten.

Die Autorin Michaela Christ, Forscherin am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen, zeichnet in ihrem Buch detaillert den Prozess der Gewalt nach, seinen Beginn, den Ablauf und seine Folgen.

 

Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro


Mittwoch, 23. November 2011

Thilo Bock - Senatsreserve

Berlin, 1989, Reinickendorf, Märkisches Viertel. Karsten Grube ist 20 Jahre alt, in die Mutter seiner Freundin verliebt und seit kurzem Praktikant des abgerissenen Lokalreporters Martin Horn, der im Alleingang ein Anzeigenblättchen für das Märkische Viertel erstellt.

Gelangweilt von ihrem journalistischen Alltag stoßen die beiden auf den skandalträchtigen Fall des von den Bewohnern der Trabantensiedlung so sehnsüchtig erwarteten Ausbaus der U-Bahnlinie 8. Bei ihren Recherchen geraten Horn und Grube in das zwielichte Herz der Halbstadt. Dabei verheddern sie sich in einem Netz aus Versuchung und Verbrechen. Der Ausweg und die Lösung des Falls könnten tief unter der Erde liegen - im geheimen Bergwerk von Westberlin.

Thilo Bock wurde 1973 in Berlin geboren und lebt dort bis heute. Zwischendurch hat er studiert und über Hugo Ball promoviert. Er liest und singt regelmäßig auf Berliner Lesebühnen und verwandten Veranstaltungen.

 

Beginn 19:30, Eintritt 5,- Euro

 




Mittwoch, 16. November 2011

Klaus Bittermann - Möbel zuhause aber kein Geld für Alkohol

Buchcover

 

Schon seit langem beobachtet der Autor und Verleger Klaus Bittermann das Leben im Gräfekiez in Berlin Kreuzberg, in dem er seit 30 Jahren wohnt.

Jugendliche Hosteltouristen stapeln sich und verstopfen die Wege, Mütter bahnen sich eine Schneise mit extrabreiten Kinderwägen. Die Admiralbrücke ist der Treffpunkt um sich auf das Pflaster zu legen, Bier zu trinken und Pizza zu essen, während 60-jährige Omas die Flaschen wegräumen.

Klaus Bittermann guckt und hört sich das alles an. In seinen kleinen Alltagsminiaturen geht es um die Gentrifizierung, die gerade stattfindet aber nicht so recht gelingen will. Denn die Sonderlinge, die Penner, die Alkoholiker, die Renitenten halten sich hartnäckig.

 

Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro


Samstag, 05. November 2011

Nacht und Nebel Vorlesenacht

Zum zweiten Mal nach der erfolgreichen ersten Vorlesenacht im letzten Jahr:  findet bei uns eure Lieblingsbücher und lest daraus vor oder hört einfach zu, wie andere dies tun. Rezitative, musikalische Untermalungen, voller Körpereinsatz - alles ist willkommen.

Damit die Stimme nicht trocken wird gibt es auch was zu trinken und wenn mal niemand liest Musik.

 

Beginn 19 Uhr


Mittwoch, 19. Oktober 2011

Martin Spieß - Weiter Weg

Autor Martin Spieß

 

Alles endet irgendwann. Die Kindheit. Das Studium. Die vermeintlich große Liebe. Und das Leben. Mal ist es ein weiter Weg bis dahin, mal endet er schon nach nur wenigen Schritten. Mal ist das Ende herbeigesehnt, mal kommt es plötzlich und ist unausweichlich.Martin Spieß sucht in seinen Kurzgeschichten nach den Enden: Den Tod, das Sterben von Liebe, den Schmerz. Und den Neuanfang. Denn auch die Trauer hat ein Ende, hoffentlich.

Martin Spieß, geboren 1981, ist freier Autor und Musiker. Er lebt und arbeitet in Berlin und im Wendland.

 

Beginn 20.00 Uhr, Eintritt 3 - 5 Euro


Donnerstag, 06. Oktober 2011

Flussgeschichten

Zurücklehnen und Zuhören!

Ein Abend mit schönen Texten und schöner Musik.

Mareike Hein liest Geschichten von Ian McEwan, Paulo Coelho und Peter Stamm. Begleitet wird sie von Florian Hein auf dem Cello.

 

Beginn 19:30, Eintritt 5,- Euro


Freitag, 16. September 2011

Antje Wagner "Schattengesicht" und "Unland"

Buchcover: Antje Wagner - SchattengesichtBuchcover: Antje Wagner - Unland

Antje Wagner liest aus ihrem Thriller "Schattengesicht" (Quer Verlag) und ihrem Jugendbuch "Unland" (Bloomsbury)

Schattengesicht

Milana und Polly sind untergetaucht und leben in einem leerstehenden Haus. Die beiden haben keine Heizung, keinen Strom. Wenn sie das Haus verlassen, durchqueren sie ein postapokalyptisches Brachland mitten in einer Großstadt. Milana verdient den Lebensunterhalt für Polly und sich an einem Arbeitsplatz, an dem niemand dich fragt, wer du bist und woher du kommst. Polly wird auf einem Fahndungplakat gesucht. Vor dieser Stadt gab es eine andere Stadt und immer wenn Milana glaubt, dass jemand Polly erkennen könnte, brechen die beiden sofort in die nächste Stadt auf. "Und wenn wenn man alle Kräfte dafür verbraucht, Menschen nicht auf sich aufmerksam zu machen, durch ihre Wahrnehmung hindurchzugleiten wie Luft durch ein Gazefenster, beginnt man eines Tages, an der eigenen Existenz zu zweifeln.

In drei Schritten führt Antje Wagner ihre Leser in Milanas Verangenheit. Über ein Jahr sind die beiden Frauen nun auf der Flucht, vor fünf Jahren hatten sie auf ein Haus in Schweden aufgepasst und vor einem Jahrzehnt war Milana noch ein unbezähmbares Kind, das erst lernen musste, sich zu wehren. Liegt in Milanas Kindheit der Schlüssel zu den rätselhaften Vorgängen der Gegenwart?


Unland

Die vierzehnjährige Franka muss von Berlin nach Waldburgen ziehen, in ein Elbdorf mitten in Sachsen-Anhalt. Sie ist der »Neuzugang« im Haus Eulenruh, einem Wohnprojekt für sieben Kinder und Jugendliche. Doch irgendetwas stimmt nicht in dem Ort. Wieso schweigen die Erwachsenen so beharrlich, wenn man sie auf das verlassene Dorf Unland, diese Ruinenlandschaft am Waldrand, anspricht?Als plötzlich ein Junge aus dem Haus Eulenruh verdächtigt wird, einen Diebstahl begangen zu haben, gründet Franka eine Bande. Während die »Eulen« versuchen herauszufinden, wer hinter der Verleumdung steckt, stoßen sie auf ein viel größeres und unheimlicheres Geheimnis.


Antje Wagner ist in Wartburg an der Elbe aufgewachsen und studierte deutsche und amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaften in Potsdam und Manchester. Später arbeitete sie als Kellnerin und Sprecherin. Seit 2001 arbeitet sie als freie Autorin, schreibt Romane und Erzählungen für Erwachsene und Jugendliche und übersetzt auch aus dem Englischen. Sie lebt in Potsdam. Ihr Roman "Unland" wurde mit dem verdi-Literaturpreis ausgezeichnet und stand auf diversen Empfehlungslisten für Jugendliteratur.

Beginn 19.30 Uhr, Eintritt 3 - 5,- Euro


Freitag, 17. Juni 2011

48 Stunden Neukölln

Wir haben natürlich das ganze Wochenende für euch geöffnet und am Samstag gibts draußen vor der Tür einen kleinen Lesemarathon..


Es lesen (in dieser Reihenfolge)

Fredéric Valin - Randgruppenmitglied

Katja Schmitz-Dräger - Das perfekte Leben

Inger Maria Mahlke - Silberfischchen

Katrin Heinau - Hochstaplerroman

Sascha Stanicic - Anti-Sarrazin

Juliane Beer - Arbeit kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen


Los geht es ab cirka 16.30 Uhr, vorgesehen ist ein halbstunden Rhythmus und sonst gibts natürlich tolle Bücher, Nüsschen und Bier.

 

 


Mittwoch, 08. Juni 2011

Katrin Heinau - Hochstaplerroman

Cover Hochstaplerroman

Fred Schiller, ein Held am unteren Ende der sozialen Leiter, kündigt seine Hartz IV Karriere und versucht das Leben auf der Straße. Es verschlägt ihn aufs märkische Land, er verliebt sich, bricht in ein Sommerhaus ein. Als er das Kind der Besitzer vorm Ertrinken im Dorfteich rettet, müssen diese sich mit dem Eindringling arrangieren.

Fred gibt vor zu sein, was er nicht ist und ergreift seine Chance: Statt seines "Freundes" wird er in New York von reichen Sammlern unterstüzt und kommt bei einem bedeutenden Galeristen unter Vertrag. Nun muss er Hochstapeln und erfindet aus Not und Spielerinstinkt ein gigantisches Werk...

Katrin Heinaus neuer Roman führt an den Rand der Gesellschaft bis zum Irrwitz des Kunstbusinesses. Witzig und bissig fasst sie dabei ihre Beobachtungen zu Politik, Arbeitswelt und Staat mit präzisem Ton in bitterböse Wahrheiten. 

 

Beginn: 19.30, Eintritt frei



Freitag, 06. Mai 2011

Das perfekte Leben

Cover

Wir sind die Generation mit den vielen Möglichkeiten, mit dem Selbstverwirklichungsimperativ, den Magisterstudiengängen und der latent drohenden Arbeitslosigkeit. Die erste, bei der Aids Bestandteil der Sexualaufklärung war; die letzte, dien den Ausbildungsplatz nicht per Internetrecherche suchte. Längst haben wir ein ehemannunabhängiges Einkommen, längst brauchen wir keinen Trauschein mehr, um eine Familie zu gründen!

 

Fünf Frauen, dreiunddreißig Fragen: Die Autorin Katja Schmitz-Dräger und ihre Freundinnen holen zum Rundumschlag aus. Subjektiv, ehrlich und hintergründig diskutieren die Freundinnen eine ganze Bandbreite von Themen die sie bewegen: Von Gehaltsverhandlungen in Zeiten des Berufsanfängertums bis zum Liebesleben in Langzeitbeziehungen, von schwindenden Sicherheiten bis zu den alternden Eltern.

 


Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro



Freitag, 15. April 2011

Brehms Tierland

Aus dem Expeditionsbuch des Tierforschers Edmund Alfred Brehm

 

Der geniale Tierforscher Edmund Alfred Brehm ist stinksauer auf die zoologische Akademie. Die hohen Herren haben es gewagt, die Finanzierung seiner Expedition nach Tierland abzulehnen, mit der lächerlichen Begründung, es existiere gar nicht. Dabei ist Tierland eine noch unbekannte Insel, auf der Tiere leben, die noch nie ein Mensch gesehen hat.

Aber Brehm ist im Besitz einer Karte von Tierland, die ihm ein betrunkener Matrose verkauft hat. So heuert er auf eigene Faust eine Expeditionsmannschaft an und landet bei Kapitän Pamphile,  dem größten Piraten seiner Zeit, der eine Ladung Kaninchen nach Australien bringen soll.
Was Brehm dann auf Tierland entdeckt, schildert er in seinem Expeditionsbuch. Er stößt auf die unglaublichsten Tiere, über die er Steckbriefe anfertigt. Doch die Insel birgt nicht nur fremde Tiere, phantastische Abenteuer und einen bedrohlichen Feind, sondern auch eine sonderbare Liebe...

Zu dem Text von Kai Splittgerber hat Dorothea Huber detaillierte Illustrationen gefertigt, die schon vor der Lesung als Mikroausstellung in der Buchkönigin zu sehen sein werden.

 

Beginn: 19:30, Eintritt 5 Euro

Herr Brehm hat auch eine Facebookseite: www.facebook.com/profile.php


Freitag, 01. April 2011

Marion Tauschwitz - Hilde Domin

Cover Biographie

Dass ich sein kann, wie ich bin

 

Ziehende Landschaft

Man muß weggehen können

und doch sein wie ein Baum:

als bleibe die Wurzel im Boden

als zöge die Landschaft und wir ständen fest.

 

Ihr Leben beschreibt Hilde Domin (1909 - 2006) später als »Sprachodyssee«,eine Wanderung von einer Sprache in die andere. Die deutsche Dichterin mit jüdischen Wurzeln geht 1932 ins Exil, zunächst nach Italien, von dort über Frankreich und Großbritannien in die Dominikanische Republik. Nach 22 Jahren kehrt sie nach Deutschland zurück, schon als Dichterin. Bis zu ihrem Tod wird sie mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt, ihre Gedichte werden in 22 Sprachen übersetzt.  

Marion Tauschwitz war von 2001 bis zu deren Tod die engste Vertraute, Freundin und Mitarbeiterin der Dichterin Hilde Domin. Sie liest aus ihrer umfassenden Biographie, die nun in einer neuen Bearbeitung vorliegt.

 

Beginn: 19:30, Eintritt 5 Euro


Sonntag, 27. März 2011

Frühlingserwachen Neukölln

Königin

Die Königinnen laden zur Audienz und gewähren Wünsche

Am Sonntag nach dem Auftrieb (Kunstparade vom Kottbusser Tor bis zum Weichselplatz ab 13 Uhr) laden die Buchköniginnen zur Wunscherfüllung auf dem Thron: Wir tragen historische Kostüme und gewähren unserer Kundschaft eine Audienz. Wünsche nehmen wir entgegen und erfüllen sie nach Möglichkeit!


Von 15 - 18 Uhr

 

Infos unter: www.kunstreuter.de

 


Mittwoch, 09. März 2011

Helmut Höge - Pollerforschung

Seit über drei Jahren dokumentiert Helmut Höge in seinem Blog "Hier spricht der Aushilfshausmeister" die Ergebnisse seiner nunmehr seit 20 Jahren betriebenen  stadtsoziolgischen Untersuchung, der Pollerforschung. 

20 Jahre Expeditionen in den Alltag: Architekten, die in Berlin für Poller arbeiten, in Amsterdam aber zur selben Zeit ein Entpollerungsprogramm fahren. Couragierte Einzelsubjekte, die Poller nächtens entfernen und in den Landwehrkanal werfen, »drop sculptures« versus Vandalismus...

Wer etwa denkt, Poller seien klassifikatorisch schlichter als etwa Insekten, wird hier eines Besseren belehrt. Zwar gibt es den "Wellmann-Standardpoller" etwa so häufig wie Tauben in den Städten, aber die „Kreuzberger Penisse“, wie sie auch genannt werden, sind bei näherem Hinsehen doch nur banaler Alltag.

Höge hat näher hingesehen und allein in Berlin 600 verschiedene Typen ausgemacht. Speedbreaker, Pilonen, Blumenkübel und selbstgebastelte Hausmeisterpoller nicht zu vergessen.

Seine jahrzehntelangen Forschungen liegen nun gesammelt zur gefälligen Kenntnisnahme durch ein Publikum vor, das nach der Lektüre nie wieder so naiv vor einen Poller rennen wird wie zuvor.

 

Helmut Höge ist Journalist und Schriftsteller, bekannt als Redakteur der taz. Er lebt in Berlin.

 

Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro


Montag, 07. März 2011

Poesiefrühling in Neukölln

Die Buchkönigin macht mit beim Neuköllner Poesiefrühling und beschriften unsere Fensterscheibe mit Gedichten. Alle sind eingeladen sich an der Aktion zu beteiligen - schreibt mit Fingerfarbe eure Lieblingszeilen auf unser Schaufenster.

Infos zum Poesiefrühling findet Ihr unter: www.poem-space.com

Vom 7 - 21 März


Mittwoch, 23. Februar 2011

Juliane Beer - Arbeit kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen

Buchcover

Frau Paesch, Beraterin im Job-Center Berlin Neukölln, versucht ihre Kundinenn - die "Härtefälle": Frauen über 45 Jahre - davon abzuhalten unterbezahlte Arbeit anzunehmen. Lieber faul sein. Sich verweigern. Bis die Ausbeuter zur Vernunft kommen und einen anständigen Lohn zahlen. Doch Frau Paeschs Klientel will arbeiten um jeden Preis. Zur Not sogar umsonst.

Da Frau Paesch für derart unappetitliche Aktionen nicht zu haben ist, aber keine gut bezahlten Jobs im Angebot hat, ruft sie ein äußerst erfolgreiches Praktikumsprogramm ins Leben: Sie vermittelt ihre Schützlinge in Schwarzarbeit.

So weit, so gut! Aber was haben die Todesfälle in ihrem Umfeld zu bedeuten. Warum stürzen sich bisher unauffällige Hausfrauen im halluzinogenen Pilzrausch in den Tod? Und hat Frau Paesch da vielleicht eine Leiche auf dem Sofa, äh im Keller?

Im Anschluss an die Lesung gibt es einen Vortrag von Katrin Heinau zu der Idee des bedingungslosen Grundeinkommen, und diskutiert werden kann auch. 

Juliane Beer ist Schriftstellerin und Bloggerin (ju3iane.blog.de). Sie lebt in Neukölln.

Die Schriftstellerin Katrin Heinau beschäftigt sich seit zwei Jahren mit dem Thema bedingungsloses Grundeinkommen.

 

Beginn 19.30, Eintritt frei

 

 


Mittwoch, 09. Februar 2011

Gedichte von und mit Jan Wagner

Foto Jan Wagner

 

 

teebeutel

 

I

nur in sackleinen

gehüllt. kleiner eremit

in seiner höhle.

 

II

nichts als ein faden

führt nach oben. wir geben ihm

fünf minuten.

 

aus: Achtzehn Pasteten, Berlin Verlag 2007

 

Zum ersten Mal Lyrik in der Buchkönigin. Jan Wagner liest Gedichte aus "Achtzehn Pasteten" und "Australien".  Und das kurz bevor er ein Jahr nach Rom geht als Stipendiat in der Villa Massimo - eine einzigartige Gelegenheit also seine schönen und klugen Gedichte neu zu entdecken oder nochmals zu hören.

 

Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro


Freitag, 04. Februar 2011

Kitsch und Eierlikör mit Anna Basener

Anna Basener

Er war ein Mann, der so etwas planen wollte, der immer gedacht hatte, er würde Wochen nach einem Ring suchen, einen Ort auswählen und alles sorgfältig in Szene setzen. Aber er hatte keinen Ring, er hatte keinen Ort ausgewählt und er hatte sich nicht vorbereitet. Erik von Barenberg sank auf die Knie.

 

Die Liebe kam nach Grevenglut ist die zauberhafte Romanze zwischen der schönen Johanna Prinzessin von Grevenglut und einem adeligen Förster. Er ist der Mann ihrer Träume und das Ende ihrer finanziellen Sorgen, aber als Erik Graf von Barenberg einen kleinen Fehler macht, droht ihre zarte Liebe für immer zu zerbrechen ...

Wo die Liebe zur Massenware geworden ist, erreicht Anna Basener tausende Menschen mit ihren Geschichten von Prinzen und Prinzessinnen, Bergen und Tälern, Sehnsucht und Erfüllung. Sie liest aus ihrem Heftroman Die Liebe kam nach Grevenglut und erzählt vom Groschenroman-Schreiben, vom Publizieren im Trivialliteraturbetrieb und von der Romantik am Fließband.

 

Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro

 


Donnerstag, 27. Januar 2011

Arnd Pollmann - Unmoral

Buchcover Unmoral

Arnd Pollmann liest aus seinem philosophischen Handbuch: von Ausbeutung bis Zwang.

Trotz aller Bemühungen der Philosophie, das Wesen der Moral zu ergründen , liegt noch immer weitgehend im Dunkeln, worin genau das Unwesen der Unmoral besteht. ist es das konkrete Unglück, das der unmoralische Täter seinem Opfer beschert? Oder zählt vor allem der Schaden, den er der Gemeinschaft zufügt? Woran genau "versündigt" sich der unmoralische Mensch? An eingespielten Konventionen? An der Vernunft, sie einst Immanuel Kant vermutete? Woher wissen wir, was "böse" und was "gut" ist? Ist der Mensch überhaupt frei, wissentlich und willentlich Böses zu tun?

Diesen Fragen nähert sich Arnd Pollmann durch ein Kompendium typischer unmoralischer Fragen: in 21 kurzen Artikeln geht es um Ausbeutung, Demütigung, Folter, Lüge, Mobbing, Verrat und weitere Untaten. Am Ende zieht Pollmann daraus Folgerungen für eine Theorie der Unmoral, die auf Strafe nicht verzichten kann.


Beginn 19.30, Eintritt 3 - 5 Euro


Mittwoch, 12. Januar 2011

Susanne Messmer - Chinageschichten

Die Männer und Frauen, die in „Chinageschichten“ zu Wort kommen, sind heute um die achtzig Jahre alt. Sie waren um die Zwanzig als Mao Zedong 1949 auf dem Platz des Himmlischen Friedens die Volksrepublik China ausrief. Damit gehören sie zur Aufbaugeneration ihres Landes. Sie haben noch ein Stück altes China erlebt, kennen das Ende der letzten Dynastie aus den Erzählungen der Eltern, wissen, wie geschnürte Füße aussahen und wie es in Peking zur Zeit der japanischen Besatzung zuging. In „Chinageschichten“ erzählen Menschen von der Kulturrevolution und von der Öffnung Chinas in den achtziger Jahren. Sie berichten auch von ihren Enkeln, den „brandneuen Menschen“, die in relativem Wohlstand aufgewachsen sind und nie die „Bitterkeit gekostet“ haben.

In diesem Buch kommen Menschen unterschiedlichster Gesellschaftsschichten vor: ein Sohn eines Lehrers in der Provinz Sichuan, der in Peking leitender Ingenieur wurde und mehrfach beruflich ins Ausland reiste, eine Tochter aus einer armen Pekinger Handwerkerfamilie, die in den fünfziger Jahren freiwillig aufs Land ging und dort das Land mit aufbauen wollte; ein Soldat, der im antijapanischen Krieg auf Seiten der Kommunisten kämpfte – ein Pekingopernsänger, der im Peking vor der japanischen Besatzung auf eine Opernschule ging und während der Kulturrevolution Revolutionsopern sang.

Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5 Euro

 


Donnerstag, 16. Dezember 2010


Sonntag, 12. Dezember 2010

Neukölln Adventspacours - Royales Basteln für Groß und Klein

Wir schmücken den Baum der Buchkönigin!

Im Rahmen des Adventspacours in Neukölln veranstalten wir ein royales Basteln mit weihnachtlichem Vorlesen für Groß und Klein.

Wir setzen uns an den großen Tisch und basteln drauf los was das Zeug hält - Weihnachtsschmuck für Euch und für uns.

Dazu lesen wir Weihnachtsgeschichten vor und machen Waffeln! Für Kekse und Tee soll auch gesorgt sein. (Spenden in dieser Hinsicht sind natürlich auch willkommen).

 

www.kunstreuter.de/events/5-jahre-kunstreuter-advents-parcours-2010/

 

14.00 - 17.00 Uhr


Dienstag, 23. November 2010

Manuela Kuck - Freispruch

Buchcover: Manuela Kuck - Freispruch

Manuela Kuck liest aus ihrem neuen Roman "Freispruch" (Krug und Schadenberg, 2010)

Lena Bokken macht eine steile Karriere als Strafverteidigerin. Doch eines Tages versagt sie – Stolz und Selbstgefälligkeit sind ihr zum Verhängnis geworden. Lena würde ihren Beruf am liebsten an den Nagel hängen. Dann jedoch übernimmt sie das Mandat von Karin Weber, die des heimtückischen Mordes an ihrer Tante angeklagt ist. Was zunächst ein glasklarer Fall zu sein scheint, entpuppt sich bald als verwickelte, tiefgründige Geschichte. Mit Hilfe von Maren Sommer, einer engen Freundin des Mordopfers, macht sich Lena daran, die Fäden zu entwirren. Allmählich kehrt ihr Selbstvertrauen zurück. Und bald ist sie auch Maren gegenüber weniger verschlossen. Doch kaum hat Lena die ersten Indizien aufgegriffen und eine Spur entdeckt, holt ihre Vergangenheit sie ein...

Klicken Sie hier um zur Webseite der Autorin zu gelangen.

Beginn: 19.30, Eintritt 3,- Euro


Dienstag, 16. November 2010

Frédéric Valin - Randgruppenmitglied

Frédéric Valin (©Claudia Thomas)

Geschichten über Kranke, Psychotiker, Gescheiterte und Ausgeschlossene – es sind Geschichten von kleinen Leuten, Figuren vom Rand der Gesellschaft, die Frédéric Valin interessieren. Mit einem feinen Hang zur Ironie, doch nie ohne Empathie erzählt Valin von den Schicksalen der Randgruppenmitglieder.

Man hat schon das Bedürfnis, sie in den Arm zu nehmen, aber das will sie nicht, nie. Es wäre auch unprofessionell, klar, aber wenn sie dasitzt, verspüre ich einen Impuls, sie in den Arm zu nehmen und irgendwas zu flüstern. Irgendwas Erlogenes. Dass alles wieder wird und es nicht so schlimm ist und, ja. Doch wenn ich in ihre Nähe komme, denk ich immer, wenn sie ein Beil hätte, würde sie’s mir in den Oberschenkel hacken.


Beginn 19:30, Eintritt 3 - 5,- Euro


Samstag, 06. November 2010

Lesen und Gelesen werden - Vorlesenacht

Im Rahmen von "Nacht und Nebel" Neukölln veranstalten wir eine Vorlesenacht in der Buchkönigin. Findet bei uns eure Lieblingsbücher und lest daraus vor oder hört einfach zu, wie andere dies tun. Rezitative, musikalische Untermalungen, voller Körpereinsatz - alles ist willkommen.

Damit die Stimme nicht trocken wird gibt es auch was zu trinken und wenn mal niemand liest Musik.

Ab 19.00 Uhr bis 22 Uhr


Donnerstag, 14. Oktober 2010Lesung

Ulf Geyersbach liest aus "Machandels Gabe" und Lisa Shoemaker kocht ein Süppchen dazu

Buchcover: Ulf Geyersbach - Machandels Gabe

In einer Schäferfamilie in der Niederlausitz wird ein Kind geboren, dass bald weit und breit berühmt werden wird. Der kleine Ignatz Machandel wächst unter ärmsten Verhältnissen auf, doch besitzt er die Gabe, Gerüche, Düfte und Aromen bis ins kleinste Detail in sich aufzunehmen und aufzuspeichern. Der Autor von "Machandels Gabe", Ulf Geyersbach, hat eine Geschichte zu Tage gefördert, die historisch belegt ist. In der Staastbibliothek zu Berlin entdeckte er ein Kochbuch aus dem Jahre 1814: "L'art du cuisinier". Der Autor: Ignaz Machandel. Ulf Geyersbach begann zu recherchieren und entdeckte eine Geschichte wie aus tausendundeiner Nacht. Auf der Basis historischer Puzzleteilchen schrieb Geyersbach einen Roman, der nicht nur Literaturfreunde, sondern auch Niederlausitz-Fans begeistern wird.


"Machandels Gabe" (Arche Verlag) ist der erste Roman von Ulf Geyersbach. Geyersbach war bisher vorwiegend journalistisch tätig und veröffentliche mehrere Sachbücher. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Lisa Shoemaker ist Autorin und Lektorin von Kochbüchern (Englisch kochen, Let's cook). Sie gibt Kochkurse in der ganzen Stadt und wird während der Lesung ein Süppchen brauen.

Ab 19.00 Uhr bis 22 Uhr


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