Veranstaltungsarchiv

Ein Überblick der vergangenen Veranstaltungen:

Donnerstag, 16. September 2021

Songbuch-Vorstellung "Ich brauche eine Genie"

Los geht es am Donnerstag, 16. September:

 

Die Songbuch-Vorstellung "Ich brauche eine Genie" mit Live Musik. Kersty & Sandra Grether kommen in den Garten und werden The Doctorella-Lieder singen und lesen. Und auch die tolle Malonda ist dabei, mit Liedern und Lesung.

 

Mehr Infos zum Songbuch, den Künstlerinnen etc. findet Ihr hier:

https://www.ichbraucheeinegenie.de/

https://mikrotext.de/book/ich-brauche-eine-genie-songbook/


Samstag, 16. November 2019

Frauen*rechte und Frauen*hass

Antifeminismus will die Errungenschaften der (queer)feministischen Bewegungen zurückdrehen: durch Begriffsumdeutungen, Angriffe auf reproduktive Rechte, Ressourcen und Gleichstellungsmaßnahmen. Akteur*innen der extremen Rechten, Konservative und die "gesellschaftliche Mitte" treffen sich in einer Ideologie von Frauen*hass und LGBTIQ*feindlichkeit. Sie vereint der Wunsch nach einer binären Geschlechterordnung und einer Männlichkeit, die gemeinhin als »toxisch« bezeichnet wird. Antifeminismus kann auch tödlich sein: Der Glaube an männliche Vorherrschaft stellt die Basis für sexualisierte Gewalt, Femizide und Terrorismus dar. Paradoxerweise hat die Rechte »Frauenrechte« dort für sich entdeckt, wo die »weiße Frau als Opfer« eine scheinbar neue Mobilisierungskraft entfalten kann: in Kandel, Chemnitz oder Wien. Wo antifaschistische Kritik diese rassistischen Frauenrechtskämpfe als reine Instrumentalisierung abtut, wird verkannt, dass das Engagement rechter Frauen* auch als Selbstermächtigung funktioniert – die jedoch antifeministisch bleibt. Dagegen stellt dieses Buch einen Feminismus, der die patriarchale Ordnung hinterfragt, Männlichkeit nicht heilen will und grundlegend antifaschistisch ist. Beginn 19:00 -Der Eintritt is frei- Eine Veranstaltung im Rahmen der Initiative "Neuköllner Buchläden gegen "Rechtspopulismus und Rassimus". Weitere Informationen hier: de-de.facebook.com/neukoellner.buchlaeden.gegen.rassismus/


Donnerstag, 07. November 2019

Gedichte gegen Rassimus1

Eine Veranstaltung im Rahmen der Initative Neuköllner Buchläden gegen Rassimus und Rechtspopulismus


Mittwoch, 18. September 2019

Buchvorstellung: Léon Poliakov, St. Petersburg – Berlin – Paris

Poliakov musste als Kind mit seinen Eltern vor der Oktoberevolution fliehen und gelangte über Berlin nach Paris, wo sein Vater das Pariser Tageblatt ins Leben rief und zum populären Sprachrohr von Schriftstellern wie Heinrich Mann und Oskar Maria Graf machte. 1940 geriet Léon Poliakov in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Flucht schloss er sich der Résistance an und beteiligte sich an der Rettung von Juden. Noch während der Befreiung Frankreichs begann Poliakov mit der Sammlung von Täterdokumenten und war Mitglied der französischen Delegation bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen. Schon 1951 entstand auf Anregung von Alexandre Kojève und Raymond Aron seine Studie »Le Bréviaire de la haine«, der erste systematische Versuch, den Massenmord an den Juden zu dokumentieren. Poliakov betonte im Gegensatz zu deutschen Historikern schon sehr früh die zentrale Rolle des eliminatorischen Antisemitismus. Aber die um die Deutungshoheit der Shoa ringenden deutschen Geschichtswissenschaftler haben den Résistanceaktivisten und Autodidakten im akademischen Betrieb bis heute ignoriert. Das Buch  wird von den Übersetzern Jonas Empen, Jasper Stabenow und Alex Carstiuc bei uns vorgestellt. Der Eintritt ist frei. Einlass 19:30


Donnerstag, 06. Juni 2019

Lesung mit Lena Schnabl "Meine Suche nach dem Nichts"

Nach längerer Krankheit machte sich die junge Journalistin Lena Schnabl auf den Weg ins japanische Hinterland, um dort einmal im Kreis zu laufen. Im Gepäck das Versprechen, die Leere und damit das höchste Glück zu finden.


Denn auf Shikoku, dieser entrückten Insel abseits der Megastädte und Shinkansen-Trassen, verläuft der japanische Jakobsweg, der älteste Pilgerpfad der Welt: ein Auf und Ab von 1.300 Kilometern und 88 Tempeln. Wir freuen uns, dass Lena Schnabl ihre Buchpremiere bei uns in der Buchkönigin veranstaltet. Der Eintritt ist frei. Einlass 19:30!


Mittwoch, 17. April 2019

Jessa Crispin liest aus "Warum ich keine Feministin bin"

Lesung und Gespäch mit der US-amerikanischen Autorin Jessa Crispin


Mittwoch, 10. April 2019

experiments with the human heart

Buchpräsentation, Lesung & Musik mit Kea Heinrich


Donnerstag, 04. April 2019

Literaturkreis in der Buchkönigin

Wir lesen Theresia Enzensberger - Blaupause

 

Der Debutroman von Theresia Enzensberger spielt Anfang der 20er Jahre am Weimarer Bauhaus. Enzensberger erzählt darin eine Coming-of-Age-Story, die gleichzeitig eine "Emanzipationsgeschichte" ist: Eine junge Frau versucht sich Anfang des 20. Jahrhunderts in einer von Männern dominierten Kunstwelt zu etablieren. Sie will eine neue Welt mitkreieren. Doch schnell muss sie feststellen, dass die patriarchalen Strukturen selbst dort, wo Gleichheit und Emanzipation propagiert werden, so tief eingegraben sind, dass jeder Befreiungsversuch aussichtslos erscheint

 

Wir treffen uns am Donnerstag, 4. April um 19:15 in der Buchkönigin

 

Theresia Enzensberger - Blaupause. DTV, 10,90 €

 

 


Samstag, 30. März 2019

Indiebookday 2019 mit den Verbrechern

Logo Verbrecher Verlag

Verbrecher in der Buchkönigin!

 

Am Nachmittag fallen Sie bei uns ein, bringen ihre neuen und alten Bücher mit und lesen!

 

VerlegerIn Kristine Listau und Jörg Sundermeier helfen uns beim Verkauf ihrer Bücher und plaudern aus dem Verlagsleben und zwei kurze Lesungen gibt es auch.

 

16 Uhr Verlagsvorstellung und Gespräch mit Kristine Listau und Jörg Sundermeier

 

Um 17:00 und 18:00 gibt es eine Lesungen mit Philipp Böhm - Schellenmann und Anke Stelling - Schäfchen im Trockenen


Dienstag, 26. März 2019

Ein portugiesischer Abend mit Raquel Nobre Guerra und Joana Bértholo

Wir freuen uns, auf Einladung der portugiesischen Botschaft, den Abend mit Raquel Nobre Guerra und Joana Bértholo in der Buchkönigin präsentieren zu dürfen:

 

Raquel Nobre Guerra, geboren 1979 in Lissabon, ist Lyrikerin und Philosophin. Sie promoviert über die Kategorie des Fragments bei Fernando Pessoa.

Die Autorin stellt ihren gerade erschienen Gedichtband: Senhor Roubado (wörtlich: geraubter Herr) bei uns vor.

Senhor Roubado ist eine Metro-Station der Lissabonner gelben Linie. Sie befindet sich schon außerhalb des Stadtrings, in Odivelas, einem Vorort von Lissabon. Von hier aus trauert das lyrische Ich einer verflossenen Liebe nach und macht sich Gedanken über die Poesie an sich. Die melancholisch-sarkastischen Gedichte sind durchsetzt von Zitaten aus der portugiesischen und der Weltliteratur sowie der Rock- und Popmusik. Dabei zeichnen sie eine Topografie der Lissaboner Boheme-Kneipen und -Cafés nach, solcher, die es noch gibt, und jener, die in den letzten Jahren der Gentrifizierung zum Opfer gefallen sind. Senhor Roubado, im Original 2016 bei Douda Correria in Lissabon erschienen, wurde von Odile Kennel übersetzt und ist Guerras erste Publikation in Deutschland.

 

Joana Bértholo, geboren 1982 in Lissabon, Autorin und Dramatikerin. Studierte Graphic Design an der Lisbon Fine Arts Faculty; PhD in Kulturwissenschaften der Europa Universität Viadrina.

 

Joana Bértholo hat einige Jahre in verschiedenen Länder Europas und Südamerikas gelebt und gearbeitet.

Besonders geprägt hat sie die Mitarbeit bei Elosia Cartonera in Buenos Aires. Der Verlag arbeitet mit den "Cartoneros", den Müllsammlern zusammen. Sie kaufen den Menschen die gesammelten Kartons zu fairen Preisen ab und fertigen aus den Pappen ihre sehr besonderen Bücher. (Wir haben einige Exemplare im Laden., können gerne angesehen und gekauft werden)

Joana stellt an diesem Abend bei uns ihr aktuelles Kinderbuch "O Museu do Pensamento" bei uns vor. Das Buch ist noch nicht auf deutsch erschienen. (Die Buchvorstellung findet auf deutsch und englisch statt. Eine deutsche Übersetzung des Textes von Barbara Bichler liegt bereits vor.)

Das Gespräch und die Buchvorstellung mit Joana Bértholo wird moderiert von Toby Ashraf.

Der Eintritt ist frei!  -Beginn 19:30-


Donnerstag, 14. März 2019

Ulrike Gramann - Die Sportlerin. Die Geschichte der feministischen Kickboxerin Claudia Fingerhuth

Cover des Buches

Bewegung ist Claudias große Begabung, größte Freude von Mädchenbeinen an.Straßenfußball, Basketball, Tennis, Leichtathletik…, schnell, kraftvoll, beweglich findet sie in jede Sportart hinein.


Aufgewachsen im West-Berlin der 60er Jahre, erlebt Claudia Fingerhuth die politischen Auseinandersetzungen der 80er Jahre in Berlin-Kreuzberg, Proteste, Umbrüche, Aufbrüche. In der autonomen Frauenbewegung begegnet sie dem Kickboxen, feministischer Selbstverteidigung und Wendo und wird Trainerin.

Für die überzeugte Breitensportlerin im Körper einer Leistungssportlerin ist Sport ein gutes Konzept für jede Frau, gleich, welche körperlichen Voraussetzungen sie mitbringt und welchen Widrigkeiten des Lebens sie sich stellt.


Denn: „Du musst keine geborene Kämpferin sein, um mit uns zu trainieren!“

 

Beginn 19:30, Eintritt frei

www.poliander.de


Mittwoch, 27. Februar 2019

Arm aber sexy. ex/Salón @Die Buchkönigin

Mit seiner vierten Ausgabe ist der ex/Salón zu Gast bei der Buchhandlung
Die Buchkönigin in Neukölln. Euch erwarte ein Mix aus zeitgenössischen
Gedichten und expressiven Gemälden, leisen Tönen und kritischen
Nachfragen aus dem Publikum. Drei Autor*innen aus Argentinien und
Bolivien/Berlin stellen ihre neuesten Texte vor.



Martha Gantier (La Paz/Berlin)

Washington Cucurto (Buenos Aires)

María Gómez (Buenos Aires)

 

Übersetzungen ins Englische von Jordan Schnee und ins Deutsche von Timo
Berger.

Moderation: Jorge Locane

Überraschung mit Ansage:  Washington Cucurto wird von ihm gemalte Bilder
mitbringen - die für einen Preis von 20 bis 30 Euro erworben werden können.

Beginn: 20 Uhr, Eintritt frei


Freitag, 15. Februar 2019

Nebenwirkungen - Lyrikabend

Vier junge LyrikerInnen stellen sich an diesem Abend in der Buchkönigin vor.

 

Birgit Kreipe

 

Umschwünge, Übergangssituationen und deren Nebenwirkungen, Ungewissheit, Unruhe und Bewusstseinssprünge!

 

 

Birgit Kreipe, geboren in Hildesheim, studierte Psychologie und Germanistik. Sie lebt in Berlin. Ihre Gedichte erschienen in vielen Zeitschriften und Anthologien. Ihre Gedichte wurden mit dem Münchner Lyrikpreis 2013 und dem Irseer Pegasus 2014 ausgezeichnet. 2016 erhielt sie ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats. 2018 war sie Finalistin beim Lyrikpreis Meran.

 


Alexander Kappe

 

Das Portal unerwartet nur zu einer Seite hin offen.

 

Alexander Kappe wurde 1987 in Berlin geboren, wo er lebt, schreibt und aktuell promoviert. Er hat Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und Philosophie an der Freien Universität Berlin studiert, und promoviert zu einem semiologischen Thema.

 

 

Ines Berwing

 

Kinder als Maschinen, kleine Spukgestalten oder Cyborgs, die wie zufällig darauf aufmerksam werden dass sie Empfindungen haben.

 

Ines Berwing wurde 1984 in Bad Nauheim geboren. Sie studierte deutsche und englische Literaturwissenschaften, danach Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Ihre Kurzfilme liefen auf zahlreichen internationalen Festivals und wurden mehrfach ausgezeichnet. Ihre Gedichte wurden in Zeitschriften sowie im Jahrbuch der Lyrik 2015 veröffentlicht. Im Januar 2019 erschien ihr Lyrikdebüt „muster des stillen verkabelns“ im hochroth Verlag.

 

 

Sebastian Unger

 

Mit dem freihändigen Appetit der Vögel.

 

Sebastian Unger, geboren 1978 in Berlin, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Kulturwissenschaften in Ff/O. Veröffentlichungen von Gedichten sind in Zeitschriften und Anthologien zu finden. 2011 erhielt er den Lyrikpreis des 19. Open Mike. Die Arbeit an seinen Gedichten wurde 2014 mit dem Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste und 2015 mit dem Arbeitsstipendium für Literatur des Berliner Senats gefördert. Er lebt in Berlin und derzeit auch in Shanghai. Sein Lyrikdebüt Die Tiere wissen noch nicht Bescheid erschien 2018 bei Matthes & Seitz Berlin.

 

 

 

Beginn 20:00 Uhr, Eintritt frei

 

 


Donnerstag, 14. Februar 2019

Betty Stürmer - Szenegirl

Cover des Buches

Die KünstlerIn Betty Stürmer aka DJ/MC Betty Party stellt ihr 2018 erschienens autobio-graphisches Buch "Szenegirl"vor.

Zu hören sind Texte aus ihrer Sturm- und Drangzeit im Berlin der 80er und 90er Jahre, wo sie als Szenegirl durch die Kneipen zog, in Kreuzberg im besetzten Haus wohnte, sich als Künstlerin fand und im Fischbüro als FischAgentin zu landen.

Stürmer beschreibt nicht nur Westberlin, die Texte handeln auch von Ostberlin, Paris, Lima, den 80er und 90er Jahren. Dabei verhandelt sie Gedanken zum Verhältnis von Kunst und Demokratie, Klassenzugehörigkeit und den Bezug zur Clubkultur.

 

Mit Videoslideshow

 

Beginn 19:30 Uhr, Eintritt frei

 

www.bettystuermer.de


Donnerstag, 31. Januar 2019

Literaturkreis in der Buchkönigin

Wir lesen Sasha Marianna Salzmann - Außer sich.

 

Im Kommentar der Jury zum deutschen Buchpreis 2017 hieß es: "Ein Debütroman mit großer sprachlicher und dramaturgischer Kraft: Vom postsowjetischen Moskau über ein Asylheim in der westdeutschen Provinz bis in ins heutige Istanbul, erzählt Sasha Marianna Salzmann von den Umbrüchen und der Verbundenheit der Flüchtlingsfamilie Tschepanow.

Vor allem erzählt sie aber sicher, perspektivenreich, humorvoll und mit großer Unbedingtheit von der jungen Generation dieser Heimat-Wanderer, die um die eigene Identität kämpft: sprachlich, politisch und sexuell. Für die persönlichen Träume dieser weltumspannenden Generation dekliniert sie das Scheitern an der Realität mit einem faszinierend eigenen Ton wieder neu."

 

Wir treffen uns am Donnerstag, 31. Januar um 19:15 in der Buchkönigin

 

Sasha Marianna Salzmann - Außer sich. Suhrkamp 2018, 12 Euro

 

 


Freitag, 18. Januar 2019

Lisa Hellman - This House is not a Home

Cover des Buches

Lisa Hellman offers the first study of European everyday life in Canton and Macao. How foreigners could live, communicate, move around – even whom they could interaction with – were all things strictly regulated by the Chinese authorities.

The Europeans sometimes adapted to, and sometimes subverted, these rules. Focusing on this conditional domesticity shows the importance of gender relations, especially the construction of masculinity.

The European attempts at making a home in China contributes to a global turn in everyday history, but also to an everyday turn in global history.

 

At 19:30 there will be a short discussion of the book between Dr Lisa Hellman and professor Sebastian Conrad (FU Berlin), chaired by professor Håkan Forsell (HU Berlin). 

 

 

Beginn 19 Uhr, Eintritt frei


Freitag, 23. November 2018

Buchkönigin kulinarisch!

Cover "Liebesglück"

Wir machen einen Besuch in der Nachbarschaft!


Donnerstag, 01. November 2018

Literaturkreis in der Buchkönigin

Wir lesen Gabriel Garcia Marquez Spätwerk Die Liebe in den Zeiten der Cholera.

 

Nachdem vor ein paar Monaten bereits Hundert Jahre Einsamkeit das Buch des Lesekreises war, sehen wir uns nun den knapp 20 Jahre später entstanden anderen großen Roman Marquez´an.

 

Erzält wird die Geschichte einer großen und unsterblichen Liebe. Der magische Realismus aus Hundert Jahre Einsamkeit macht hier einem phantasievoll und psychologisch ausgestalteten Realismus Platz, in dem allerdings die vorher so zentrale Geschichte Kolumbiens nur noch am Rande eine Rolle spielt.

 

Wir treffen uns am Donnerstag, 1. November um 19:15 in der Buchkönigin

 

Gabriel Garcia Marquez: Die Liebe in Zeiten der Cholera, Fischer Verlag 10,00 €

 

 


Freitag, 28. September 2018

Kopf aus dem Sand!

Cover "Aus Liebe zur Kunst"

 

Die dritte Veranstaltungsreihe der Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus vom 28. September bis 27 Oktober 2018

 

Wir haben ein tolles Programm an verschiedensten Orten, einen Monat lang gibt es jede Woche mindestens eine Veranstaltung.

 

 

Im dritten Jahr unserer Buchladen-Initiative, hat sich wenig zum Besseren verändert. Anlass zur Gründung war uns der Einzug der Alternative für Deutschland in das Berliner Abgeordnetenhaus. Heute sitzt sie auch im Bundestag.

 

 

Wir stecken den Kopf aus dem Sand! Nur so können wir die politische Lage verstehen. Nur so können wir unsere Werte von einem demokratischen Miteinander und allgemeingültigen Menschenrechten verteidigen. In diesem Sinne freuen wir uns auf lebendige Diskussionen, intensiven Austausch und eine gute UnterHaltung bei unseren vielfältigen Veranstaltungen. Das thematische Spektrum ist weit gestreut: es geht u.a. um den NSU und rechte Verlage, Antisemitismus und rechte Popmusik. Den Auftakt macht der 93jährige Holocaustüberlebende Walter Frankenstein, der sich und seine Familie über die NS-Zeit hinweg im Berliner Untergrund retten konnte. Am 27. Oktober gibt es eine große Abschlussveranstaltung: "Was wir UnterHaltung verstehen". 

 

In der Buchkönigin diskutieren wir am Dienstag, 9. Oktober mit Experten von Apabiz und der Taz über Aus- und Verbreitung Rechter Verlage. Die sind wieder auf dem Vormarsch und immer häufiger auch in Sortimenten von Buchhandlungen zu finden, in denen wir sie nicht erwarten würden. Wann spricht man von rechten Verlagen, wer sind die Akteure und wie sind sie aufgestellt? Was sind ihre Themen und wie sehr wirken sie auf andere Medien und den politischen Diskurs? Wie erkennt man rechtes Gedankengut in Büchern? Wie verhält sich der Buchhandel in der Frage?

 

Beginn bei uns 19:30

 

Das ganze Programm unter:

de-de.facebook.com/neukoellner.buchlaeden.gegen.rassismus/


Donnerstag, 27. September 2018

Wolfgang Müller - Aus Liebe zur Kunst

Cover "Aus Liebe zur Kunst"

Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde Moderne Kunst populär wie nie zuvor, die Zahl der Künstler und Kunstwerke schien zu explodieren. Die Kunstkritik konstatierte Unübersichtlichkeit und Qualitätsverfall, warnte vor ständiger Infragestellung der Kunst und forderte eine neue Erhabenheit.

Doch ist die Kunst tatsächlich so verschieden geworden? Und warum entziehen sich ihre großen Ähnlichkeiten eigentlich der Wahrnehmung?


Als Künstler, Musiker, Autor und Professor für experimentelle Plastik kennt Wolfgang Müller die Strukturen des Kunstbetriebs aus unterschiedlichen Perspektiven. In seinen Essays zeigt er auf, wie aus Züricher DADA fast hundert Jahre später Politik in Island wurde.

Er überlegt, warum sowohl die geniale Grace Jones als auch die grässlichen Bilder von Bernard Buffet unparodierbar sind und macht sich auch sonst seine Gedanken.

 

Beginn 19:30, Eintritt frei


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